1888 gründet Hermann Lanz im oberschwäbischen Aulendorf eine
Schlosserwerkstatt, die dann 1914 von seinem Sohn Herrmann Lanz jun. übernommen wird.
Mit dem Dieselschlepper "Samson" wird 1929 der erste Schlepper gebaut.
Im Jahr 1939 wird die komplette Produktion auf Schlepper umgestellt.
Bedingt durch die den 2. Weltkriege werden ab 1942 auch Schlepper mit Holzgasmotor
angeboten.
Nach der Demontage der Produktionsanlagen durch die
Franzosen, am Ende des Weltkrieges, wird 1949 die Serienproduktion wieder aufgenommen. Monatlich wurden 120
Traktoren produziert.
1964 erhält Herrmann Lanz vom Institut für Schlepperforschung
den Ehrentitel "Pionier des deutschen Schlepperbaus".
Im Jahr 1978 schließt sich Lanz mit dem weltgrößten
Baumaschinekonzern Internationale Baumaschinen Holding (IBH) zusammen, welche 1979 die
Schlepperproduktion einstellt und 1983 in Konkurs geht.